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Verbotene Stadt (3)

Die vordere Halle der Höchsten Harmonie (Taihe Dian) ist die wichtigste von allen. Von hier aus übte der Kaiser seine Macht aus; die wichtigsten Zeremonien – wie die Thronbesteigung, Audienzen für die Minister sowie Feiern anlässlich wichtiger Festtage – fanden in dieser Thronhalle statt. Zu sehen ist außerdem der kaiserliche Weg, der sich wie ein roter Faden von Süd nach Nord durch die gesamte Verbotene Stadt zieht und der nur vom Kaiser selbst betreten werden durfte. Tatsächlich setzte nicht einmal der Kaiser seinen Fuß darauf – er wurde natürlich in einer Sänfte darüber getragen. Auf dem weitläufigen Platz vor den Hallenstufen fanden sich einst bis zu 20.000 Beamte und Würdenträger ein, gestaffelt nach der Rangfolge auf den drei Plattformen vor der Halle und im Hof, um den Kotau vor dem Kaiser auszuführen, bei dem man sich zu Boden wirft und dreimal mit der Stirn den Boden berührt. Steht man hier, so kommen einem unwillkürlich Bilder dieser eindrucksvollen Ehrerbietung aus Bertoluccis Film »Der letze Kaiser« in den Sinn.

Hinter der Halle der Höchsten Harmonie liegt die Halle der Vollkommenen Harmonie (Zhonghe Dian), in welcher der Kaiser einmal im Jahr das Saatgetreide prüfte, Ministern in kleinem Rahmen Audienzen erteilte oder Zeremonien proben ließ. Die Halle der Bewahrung der Harmonie (Baohe Dian) schließt den zentralen Komplex ab und diente vor allem bei der Feier des neuen Jahres als Bankettsaal. In der Qing-Zeit wurden in ihr die Palastexamen durchgeführt.

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Taihe Dian, Halle der Höchsten Harmonie

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